„Ufo-Schlafi“

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Schon lange lag ein zugeschnittener Schlafanzug auf meinem Ufo-Stapel und wartete darauf genäht zu werden. Aber irgendwie kamen immer andere, wichtigere Projekte dazwischen. In der letzten Woche habe ich mir bewusst diesen Schlafanzug vorgenommen und genäht. Zum Glück hatte ich im letzten Frühjahr, als ich ihn zugeschnitten hatte, schon auf Zuwachs zugeschnitten, so dass der Schlafanzug jetzt gut passt.

Als Schnitte habe ich ein einfaches Shirt und die Jogginghose aus dem Buch Klimperklein – nähen mit Jersey ausgewählt. Die Schnitte sind schnell genäht und herrlich bequem, perfekt also als Schlafanzug.

Allerdings achte ich auch bei einfachen Kleidungsstücken darauf, dass sie sauber verarbeitet sind. So hat auch dieser Schlafanzug eine vernünftige Ausschnittversäuberung der hinteren Naht des Halsloches bekommen. Für mein Empfinden sieht es einfach viel professioneller und ordentlicher aus als die einfache Overlocknaht. Und es ist ja nur eine einzige Naht mehr, die genäht werden muss. Daher mache ich mir diese kleine Extraarbeit in der Regel bei Oberteilen, egal ob nun aufwändiger Pullover, T-Shirt oder eben Schlafanzugoberteil. Hierbei orientiere ich mich an der Vorgehensweise von Susannes kleinem Kragenlatein.

Und bei Schlafanzügen trägt das Löwenherz auch gerne Stoffe, die er so im Kindergarten nicht mehr tragen würde, aber bei Schlafanzügen hier zu Hause trägt er gerne auch „weniger coole“ Stoffe. Also bestens geeignet, um Stoffe zu verarbeiten, die schon länger hier liegen und nicht mehr „cool genug für den Kindergarten sind“.

Stoffe: von Stoff und Liebe , aus dem Jahr 2017

Schnitte: aus dem Buch „Klimperklein – nähen mit Jersey“

Tutorial: Streifenversäuberung am Ausschnitt

verlinkt bei: Creadienstag, HoT, Menschen(s)kinder

kleines Täschchen für die Cousine

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Wie auch im letzten Jahr habe ich mir auch für dieses Jahr vorgenommen, möglichst viele Geschenke selbst zu nähen.

Der zweite Geburtstag in diesem Jahr war der meiner Cousine. Für sie gab es dieses Mal ein kleines Täschchen nach dem Tutorial von Barbara von „Das mache ich nachts“. Auch das neu erworbene Wissen vom Quilt Campus in Essen habe ich gleich mit einfließen lassen.

Diesmal habe ich den Boden der Tasche mit Diagonalen gequiltet. Auch der Einsatz der Spitze anstelle einer Paspel zwischen Boden und Oberteil gefällt mir richtig gut.

verlinkt: Creadienstag, HoT, kostenlosesSchnittmuster

Stoffe: aus meinem Fundus

Reißverschluss: Stofftänzer

Anleitung und Schnitt: Das mache ich Nachts

zum Quilt Kollektiv: hier lang

Ein Täschen vom Quilt Campus

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Letzten Samstag habe ich an einer Tagesveranstaltung vom Quilt Kollektiv teilgenommen.

Angemeldet hatte ich mich innerhalb von ein paar Minuten, nachdem der Newsletter des Quilt Kollektives kam, dass eine Anmeldung für die ersten Tagesveranstaltungen online ist. Auch ohne eine der anderen Teilnehmerinnen zu kennen, war ich fest entschlossen, mir diesen Tag zu gönnen und so wanderte das Tagesticket schnell in meinen Warenkorb, ein Klick über Paypal und ein Platz war gesichert. Denn so langsam wird der Wunsch, auch mal mehr als Kleidung zu nähen, möglicherweise in absehbarer Zeit auch mal den Quilt aus den Nähhühnertauschblöcken anzugehen, immer größer.

Am 11.1.20 war es nun so weit. Morgens um 8 Uhr saß ich im Auto und machte mich auf nach Essen Rüttenscheid. Im Gepäck meine neue Nähmaschine, einige Stöffchen und das eine und andere weitere Nähhelferlein, brav nach der Packliste eingepackt. Der Empfang durch Daniela an der Türe war schon sehr herzlich, auch oben im Tagungsraum (der Raum war wirklich toll, zwei Seiten komplette Fensterfront) durch Barbara. Das Kennenlernen und der Austausch mit den anderen begeisterten Näherinnen war unkompliziert und das Eis sofort gebrochen, verband uns doch alle das gleiche Hobby. Und ja, ich kannte sogar zwei der Teilnehmerinnen, wie wir kurz vorher heraus gefunden haben :).

Genäht haben wir im ersten Workshop ein kleines Täschchen, nach einer Anleitung von Barbara. Es gab noch gute Tipps zur Verarbeitung von weiteren Materialen wie Leder, Kunstleder, Wachstuch und dergleichen. Aber auch das Einnähen von Reißverschlüssen wurde aufgegriffen, gespickt mit vielen hilfreichen Tipps und Empfehlungen.

Im zweiten Workshop ging es um die Technik des „Quilt as you go“. Hierzu gab es zu Beginn eine gute Einführung durch Daniela in die verschiedenen Vliese und deren Eigenschaften und ja, auch Quiltvliese haben eine Vorder – und eine Rückseite ;).

Dann ging es wieder an die eigene Maschine und es wurde fleißig ausprobiert.

Am Ende des Tages bin ich mit einem kleinen Täschchen, einem großen Stück „Quilt as you go“ und um viele hilfreiche Tipps und Tricks rund ums Nähen, guter Materialempfehlungen und (Online-)Shops reicher nach Hause gefahren. Es war ein rundum toller Tag und ich hoffe auf eine baldige Fortführung mit weiteren Themenschwerpunkten.

Aber nun zu meinem genähten Täschchen. Die Stoffe habe ich aus meinem Fundus genommen, der Herzchenstoff war einmal in einem Stoffpaket, dass ich mir mal „secondhand“ von einem anderen Nähblog gekauft habe. Der Reißverschluss ist aus dem Nähladen vor Ort. Die Anleitung und wie das Schnittmuster erstellt werden kann, findet ihr bei Barbara im Blog.

Das Täschchen habe ich heute dann gleich verschenkt.

Anleitung und Schnitt: von Barbara

Reißverschluss: Stofftänzer

und hier geht es zum Quilt Kollektiv

verlinkt bei: Kostenloseschnittmuster, Handmadeontuesday, Creadienstag