Schoko-Kirsch-Käsekuchen

Die größte Kuchenfreude macht man meinem Mann mit einem Kirschkuchen, in welcher Form auch immer.
Nach Pflaumen- , Mirabellen und sonstigen Obstkuchen wurde es mal wieder Zeit für einen solchen Kuchen mit Kirschen.
Das Rezept hab ich von der lieben J. aus B. Zum Verschenken habe ich den Kuchen bereits mehrfach gebacken, nur zum Selberessen noch nicht. Also wurde das Rezept hervor gekramt und losgelegt.

Für eine Kastenform wird benötigt:
50g Zartbitter-Kuvertüre
100g Butter
200g Zucker
2 P. Vanillezucker
Salz
4 Eier
125g Mehl
2 EL Kakaopulver
1 TL Backpulver
2 EL Milch
3 EL Kirsch-Konfitüre
400g Magerquark
1 P. Soßenpulver „Vanillegeschmack“ (zum Kochen)
Fett für die Form
1 Gefrierbeutel

So geht’s:
– Kuvertüre hacken.
– Butter, 100g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker und 1 Prise Salz 2-3 Minuten cremig rühren.
– 2 Eier einzeln unterrühren.
– Mehl, Kakao, die Hälfte der Kuvertüre und Backpulver mischen. Mehlgemisch und Milch unterrühren.
– Den Teig in eine gefettete Kastenform füllen.
– Die Konfitüre verrühren und auf dem Teig verstreichen.
– Die übrigen 2 Eier trennen.
– Quark, 50g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker und Eigelbe verrühren. Das Soßenpulver unterrühren.
– Eiweiß steif schlagen, 50 g Zucker einrieseln lassen und unter den Quark heben.
– Die Quarkmasse in die Form streichen.
– Im heißen Ofen bei 175°C (Umluft: 150°C/ Gas: Stufe 2) ca. 1 ¼ Stunden backen. Stäbchenprobe.
– Den Kuchen ca. 30 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann den Kuchen stürzen und ca. 2 Stunden auskühlen.
– Die restliche Kuvertüre schmelzen. In einen Gefrierbeutel fühlen, eine kleine Ecke abschneiden und Linien auf den Kuchen spritzen. Trocknen lassen.

Persönlich kommen die 50g Kuvertüre bei mir immer komplett in den Teig und halt noch extra Kuvertüre über den Kuchen.
Diesmal habe ich auch nicht mit Kirschmarmelade gearbeitet, sondern stattdessen angedickte Kirschen genommen. Klappt bestens und ist eben noch „mehr Kirsche“.

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Diesen Kuchen z.B. hab ich der lieben Anja vom Stoffkasten schon mal zum Geburtstag geschenkt. Unter der Schokolade und gut vom Hund bewacht steckt der gleiche Kuchen ;).18.10.2015.2

Blaubeer-Tarte

Jetzt im Sommer liebe ich es aus dem vollen Angebot an Obst zu schöpfen, auch beim Backen.
Diesmal habe ich mich für leckere Blaubeeren entschieden. Leider wachsen sie nicht bei uns im Garten, aber es wäre eine Überlegung wert, sich eins, zwei Pflänzchen anzuschaffen. Um so lieber aber denke ich an unseren Urlaub im Bayrischen Wald zurück, wo an jeder Ecke im Wald die herrlichsten Blaubeeren wuchsen und wir bei vielen Wanderungen einfach hier ein paar pflückten, dort ein paar und am Tag der Abreise gleich ein ganzes Kilo, die zu Hause direkt zu köstlicher Marmelade verarbeitet wurden.

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Jetzt aber genug in Urlaubserinnerungen geschwelgt, hier das Rezept für eine Blaubeer-Tarte.

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für den Teig:
– 60g Butter
– 150g Honig
– 1 Pck. Vanillezucker
– abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone
– 150g Naturjoghurt
– 3 Eigelb
– 200g Mehl
– 1 TL Backpulver
– 3 Eiweiß
– 300-400g Blaubeeren

außerdem:
– Puderzucker zum Bestäuben
– Tarteform oder Springform, 28er Durchmesser
– Backpapier

Und so geht’s:
– Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Form mit Backpapier auskleiden.
– Die Blaubeeren waschen und abtropfen lassen.
– Die Butter schaumig schlagen.
– Den Honig unterrühren.
– Nach und nach die Eigelb, Vanillezucker, Zitronenschale und Joghurt unterrühren.
– Es sollte eine gebundene Masse entstehen.
– Das Mehl mit Backpulver mischen und portionsweise unterrühren.
– Das Eiweiß steif schlagen und unterheben.
– Den Teig in die Form füllen.
– Die abgetropften Blaubeeren auf dem Teig verteilen. Ich hab 400g genommen, da ich es gerne sehr fruchtig mag. Weniger gehen aber auch. Sollten TK-Blaubeeren verwendet werden, diese im gefrorenen Zustand auf den Teig geben.
– Den Kuchen auf der mittleren Schiene ca. 35-40 Min backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.
– Auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.
– Den erkalteten Kuchen aus der Form lösen und nach Geschmack mit Puderzucker bestäuben.

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Viel Spaß beim Nachbacken und Essen.

verlinkt bei: Crealopee, Meertje