Klimperkleine Unterhemden

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Das Löwenherz hat in der letzten Zeit einen großen Schub in die Länge gemacht, so dass wir mittlerweile zwischen Kleidergröße 116 und 122 liegen. Besonders die letzte gekaufte Unterwäsche wurde zu klein, so dass jetzt fast nur noch selbstgenähte im Schrank zu finden ist.

Ich habe einen ersten Schwung Unterhemden genäht (auf das Bild haben es noch nicht alle geschafft, da aktuell getragen oder in der Wäsche, ihr kennt das bestimmt). Hierfür habe ich in meiner Kiste mit Stoffen vom Stoff Onkel gekramt und einige Stücke ausgesucht. Sie waren alle mal Stoffe in Glückspaketen und daher nicht ganz so hoch. Ich hab dann einfach gestückelt, wo es nötig war. Bei Unterhemden ist mir das jetzt ehrlich gesagt nicht ganz sooo wichtig und sieht ja auch keiner. Lediglich die Sterne sind von Stoff&Liebe.

Und beim Nähen der Unterhemden hat sich der Doppelfaltschrägbinder zum Einfassen für die Cover wieder wunderbar gerechnet. Damit geht das Einfassen so schnell und einfach, ein Traum. Und um das Ganze noch etwas zu vereinfachen, habe ich alle Unterhemden in der gleichen Farbe eingefasst, einmal Streifenschneiden, nähen, fertig. In der Länge habe ich sie zum Teil etwas angepasst, so wie es gerade mit den Stoffstreifen passte.

Die dazugehörigen Unterbuxen liegen halb fertig hier und warten darauf, spätestens nach Karneval beendet zu werden. Bis nächste Woche wollen schließlich noch das Kostüm für das Löwenherz beendet und meins noch komplett genäht werden.

Hier nun aber die ersten drei Unterhemden.

Stoffe: aus älteren Glückspaketen von Stoff Onkel, Sterne von Stoff&Liebe, Bündchen aus der Restekiste

Schnitt: Unterhemd aus dem Buch Klimper Klein!

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„Mama, ich brauch einen Brustbeutel“

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„Mama, ich brauch ganz dringend auch einen eigenen Brustbeutel“, erklärte mir das Löwenherz bereits im letzten Oktober. Anlass war, dass wir im Urlaub spazieren waren und an einem Zaun ein verlorener Brustbeutel hing, den andere Spaziergänger wohl gefunden und dort aufgehangen hatten. Am liebsten hätte das Löwenherz diesen Brustbeutel einfach mitgenommen. Ich hab ihm also erklärt, dass das andere Kind dann sicherlich sehr traurig sei, wenn er den Brustbeutel einfach mitnehmen würde. Mein Vorschlag war, es können sich ja einen Brustbeutel zu Weihnachten oder zum Geburtstag wünschen. Darauf konnte das Löwenherz sich gut einlassen und ich hoffe, dass das andere Kind seinen Brustbeutel wieder gefunden hat. Als wir das nächste Mal am Zaun vorbei kamen jedenfalls hing er nicht mehr dort.

Also habe ich mich wieder zu Hause hin gesetzt und einen Brustbeutel für das Löwenherz zum Geburtstag genäht. Im Netz findet sich eine große Zahl an Freebooks und kostenlosen Anleitungen. Und für einen Fünfjährigen muss es ja auch noch nichts mit zig Fächern und Taschen sein. Daher habe ich mich für die Geldbörse „Felix“ von Frau Fadenschein entschieden. Ein kleines Fach mit Reißverschluss für Münzen und noch ein kleines Steckfach für Scheine, Fahrscheine, gesammelte Eintrittskarten oder dergleichen.

Genäht habe ich den Brustbeutel aus kunterbunten Stoffresten aus meinem Fundus. Das Scheinfach habe ich im Vergleich zur Anleitung dahingehend verändert, dass ich noch einen Klett zum Verschließen eingenäht habe. Auch das Band zum Umhängen habe ich nur an einer Seite mit einem Karabiner versehen. Leider hatte ich keine so kleine Leiterschnalle, sonst hätte ich das Band gleich zum Längenverstellen genäht. Aber so hat es noch genug Reserve, die ich immer bei Bedarf etwas auslassen kann, um die Länge anzupassen. Sobald mir noch eine passende Leiterschnalle über den Weg läuft, wird sie gekauft und noch eingenäht.

Das Löwenherz jedenfalls hat sich an seinem Geburtstag sehr über seinen gewünschten Brustbeutel gefreut und fiebert dem nächsten Urlaub entgegen, in dem er sein erstes Taschengeld bekommt und dann mit dem Brustbeutel los zur nächsten Eisdiele oder zum Bonbonladen ziehen kann um dann ganz alleine mit seinem Geld etwas zu kaufen. So, so schön, diese kindliche Vorfreude.

Stoffe: aus meinem Fundus, stammten von Buttinette

Anleitung: Geldbörse Felix von Frau Fadenschein

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Pirat ahoi

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Schon im Juni hatte der beste Freund des Sohnemannes Geburtstag. Die beiden haben sich bei der Tagesmutter kennen gelernt und jetzt, da sie beide in verschiedenen Kindergärten sind und sich somit nicht mehr täglich sehen, „müssen“ sie sich regelmäßig verabreden. Wir als Eltern finden es toll, dass sich die beiden nach wie vor gut verstehen und sich treffen wollen und unterstützen dies.

Und dieser Lieblingsfreund wie gesagt, hatte Geburtstag. Und seit Wochen schon ist er im Piratenfieber. Die Mama hat mir erzählt, er trägt nur noch gestreifte Oberteile, weil Piraten das nun mal so machen und ganz oft müsse sie ihn auch mit „Pirat M…“ ansprechen. Also gab es zum vierten Geburtstag auch ein Piratengeschenk von uns. Zum einen habe ich ein ganz tolles Leporello über Piraten für ihn gekauft und zudem noch ein Piratentshirt genäht. Und na klar ist es auch gestreift. Und hat zudem noch einen großen Piratenplott bekommen.

Genäht habe ich erstmalig das einfache Shirt aus dem Klimperkleinbuch, aber so ganz warm werde ich nicht mit dem Schnitt. Ich hab es dem Löwenherz zur Größen- und Passformprobe über gezogen und ja, ich mag T-Shirts mit „richtigen“ Ärmeln für ihn lieber. Nichts desto trotz ist das Piratenshirt schön geworden und das Geburtstagskind hat sich auch gefreut. Und das ist doch die Hauptsache.

Schnitt: einfaches Shirt aus dem Buch „Klimperklein

Stoffe: aus meinem Fundus

Plott: Käptn Holzbein von z.B. hier

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