Blaubeer-Tarte

Jetzt im Sommer liebe ich es aus dem vollen Angebot an Obst zu schöpfen, auch beim Backen.
Diesmal habe ich mich für leckere Blaubeeren entschieden. Leider wachsen sie nicht bei uns im Garten, aber es wäre eine Überlegung wert, sich eins, zwei Pflänzchen anzuschaffen. Um so lieber aber denke ich an unseren Urlaub im Bayrischen Wald zurück, wo an jeder Ecke im Wald die herrlichsten Blaubeeren wuchsen und wir bei vielen Wanderungen einfach hier ein paar pflückten, dort ein paar und am Tag der Abreise gleich ein ganzes Kilo, die zu Hause direkt zu köstlicher Marmelade verarbeitet wurden.

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Jetzt aber genug in Urlaubserinnerungen geschwelgt, hier das Rezept für eine Blaubeer-Tarte.

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für den Teig:
– 60g Butter
– 150g Honig
– 1 Pck. Vanillezucker
– abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone
– 150g Naturjoghurt
– 3 Eigelb
– 200g Mehl
– 1 TL Backpulver
– 3 Eiweiß
– 300-400g Blaubeeren

außerdem:
– Puderzucker zum Bestäuben
– Tarteform oder Springform, 28er Durchmesser
– Backpapier

Und so geht’s:
– Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Form mit Backpapier auskleiden.
– Die Blaubeeren waschen und abtropfen lassen.
– Die Butter schaumig schlagen.
– Den Honig unterrühren.
– Nach und nach die Eigelb, Vanillezucker, Zitronenschale und Joghurt unterrühren.
– Es sollte eine gebundene Masse entstehen.
– Das Mehl mit Backpulver mischen und portionsweise unterrühren.
– Das Eiweiß steif schlagen und unterheben.
– Den Teig in die Form füllen.
– Die abgetropften Blaubeeren auf dem Teig verteilen. Ich hab 400g genommen, da ich es gerne sehr fruchtig mag. Weniger gehen aber auch. Sollten TK-Blaubeeren verwendet werden, diese im gefrorenen Zustand auf den Teig geben.
– Den Kuchen auf der mittleren Schiene ca. 35-40 Min backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.
– Auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.
– Den erkalteten Kuchen aus der Form lösen und nach Geschmack mit Puderzucker bestäuben.

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Viel Spaß beim Nachbacken und Essen.

verlinkt bei: Crealopee, Meertje

 

Johannisbeer-Streusel-Taler

Ich liebe so gut wie jedes Gebäck mit Obst. Und wie wunderbar, dass man jetzt im Sommer so genüsslich aus den Vollen schöpfen kann. Die Erdbeerzeit ist für mich nun vorbei, aber Johannisbeeren mag ich auch sehr gerne. Das Löwenherz übrigens auch, am liebsten direkt im Garten vom Strauch gepflückt. Und so hab ich mich mal auf ein neues Rezept mit Johannisbeeren gemacht und bin auch fündig geworden – es sind Johannisbeer-Streusel-Taler geworden. Die habt ihr bestimmt auch schon mal beim Bäcker gekauft, oder? Die kann man auch wunderbar selber machen und einfrieren lassen sie sich auch problemlos. Allerdings sind sie ein bisschen zeitaufwändig, aber so so lecker. So, jetzt aber genug drumherum geredet, hier kommt das Rezept für 12 Taler:

für den Hefeteig:
– 300g Mehl
– 50g Zucker
– 125ml Milch
– 1 Würfel Hefe
– 40g Butter
– 1Ei

für den Mürbeteig:
– 250g Mehl
– 160g Butter
– 80g Puderzucker
– 1 Eigelb

für die Streusel:
– 300g Mehl
– 300g Butter
– 300g Zucker

für den weiteren Belag/ die Deko:
– 300g Johannisbeeren (oder mehr wer mag)
– 250g Puderzucker
– 3-4EL heißes Wasser

und sonst:
– 2-3 Backbleche
– Backpapier

So geht’s:
– Für den Hefeteig Mehl und Zucker in einer großen Schüssel mischen, in die Mitte eine Kuhle drücken.
– Die Milch leicht erwärmen und die Hefe darin auflösen.
– Die Hefemilch in die Kuhle gießen und mit 5 EL Mehlmischung zu einem Vorteig rühren.
– Zugedeckt mindestens 15 Min. an einem warmen Ort gehen lassen.
– In der Zwischenzeit für den Mürbeteig das Mehl und den Puderzucker vermischen und auf die Arbeitsplatte sieben.
– Das Eigelb in die Mitte geben und die Butter flöckchenweise auf dem Mehl verteilen.
– Mit den Händen zügig einen Teig kneten und im Kühlschrank mindestens 30 Minuten ruhen lassen.
– Weiter geht’s mit dem Hefeteig. Butter und Ei zugeben und aus dem Vorteig und der restlichen Mehlzuckermischung einen Teig kneten. Diesen erneut 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
– Sobald sich das Volumen des Hefeteiges verdoppelt hat, den Mürbeteig mit dem Hefeteig verkneten.
– Den Teig in 12 gleiche Stücke teilen.
– Mit den Händen rund formen und flach auseinander drücken.
– Die Taler mit reichlich Abstand auf die mit Backpapier belegten Backbleche legen.
– Die Johannisbeeren waschen und putzen und die Taler belegen. Hier kommt es auf euren Geschmack an, wie viele Johannisbeeren ihr drauf haben mögt.
– Für die Streusel Mehl, Butter und Zucker miteinander zu einem krümeligen Teig verkneten. Ihr könnt die Mengen auch verringern, wenn ihr weniger Streusel haben mögt. Wir jedenfalls lieben Streusel ;).
– Die Johannisbeertaler großzügig mit den Streuseln bedecken.
– Die Taler noch einmal 30 Minuten gehen lassen.
– Den Ofen auf 170°Grad vorheizen und die Taler ca. 30 Minuten backen. Sie sollten nicht zu dunkel werden.
– Die Taler auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.
– Für den Puderzuckerguss das Wasser esslöffelweise unter den Puderzucker rühren, bis eine cremige Masse entsteht.
– Den Guss in eine Tüte füllen, eine kleine Ecke abschneiden und die Johannisbeer-Streusel-Taler mit Zuckergussstreifen verzieren.

Und jetzt endlich dürft ihr sie euch schmecken lassen. Und die aus der Bäckerei werdet ihr in Zukunft links liegen lassen.

02.08.2015

Obst aus dem Garten

Letzten Freitag und Samstag hab ich im neuen Garten schon wieder fleißig Obst gepflückt.
Freitag hab ich drei Eimer Pflaumen gepflückt, neben Pfirsichen und Weintrauben. Zwei Eimer Pflaumen und einige Pfirsiche und Trauben zum Soessen wanderten direkt weiter zu meinen Eltern. Prima, dann musste ich dieses Obst schon mal nicht verarbeiten.
Am Samstag kam dann noch eine Freundin hinzu, die sich auch reichlich bedient hat. Und immer noch hängen der Apfel- und der Pflaumenbaum voll mit Früchten. Da werde ich am kommenden Samstag noch mal ordentlich pflücken.
Hier nur mal die Ausbeute von 1/2 Stunde Pflücken am Samstag:

10.09.2013

Die letzten Tage habe ich also damit verbracht, das Obst zu Marmelade zu verarbeiten, zu trocknen, zu essen, einzuwecken, zu Portionieren und einzufrieren.
Ich freu mich schon auf meinen neuen Dampfentsafter, der spätestens am Ende der Woche hier eintreffen soll. Dann lassen sich die Berge an Obst wenigstens ganz schnell zu leckerem Saft verarbeiten.
So ein Garten mit Obst (und ab dem nächsten Jahr auch mehr Gemüse) ist schon was Tolles :).