kleines Täschchen für ein Nadelspiel

*enthält gern gemachte Werbung durch Namennennung/ Verlinkungen*

Neben dem Nähen mag ich auch sehr gerne stricken. Im Gegensatz zur Nähmaschine passen ein paar Nadeln und ein Knäuel Wolle in fast jede Tasche und können so wunderbar überall mit hingenommen werden. Wie auch das Nähen habe ich das Stricken schon als junge Jugendliche von meiner Mutter gelernt. Und da sie ebenso gerne wie ich zum Beispiel mit Stricksachen im Gepäck verreist, habe ich ihr zum Geburtstag ein kleines Täschchen genäht, in dem ein Nadelspiel Platz findet und ein angefangenes Strickprojekt wie kuschelige Wollsocken, nicht mehr von den Nadeln rutscht, wenn es in die Tasche gesteckt wird. Das Strickprojekt hängt seitlich aus dem Täschchen heraus, die Nadeln aber werden durch zwei Druckknöpfe zurück gehalten. Sehr, sehr praktisch. Ich muss mir auch mindestens zwei bis drei dieser kleinen Täschchen nähen. Wunderbar auch, um Stoffreste zu verwerten, denn viel Stoff wird wirklich nicht benötigt und so ein Täschchen ist recht schnell genäht.

Stoffe: aus meinem Fundus

Anleitung: von hier

verlinkt bei: Creadienstag, HoT, Freebooks

Hängeutensilo zum Geburtstag

*enthält gern gemachte Werbung durch Namennennung, Verlinkungen*

Im Januar hatte auch meine Schwester Geburtstag. Und auch bei ihr weiß ich, dass sie sich über ein selbstgemachtes, besser noch, selbstgenähtes Geschenk freut.

Vor ein paar Wochen zeigte eine Nähfreundin in unserer WA-Gruppe Beispiele von ganz einfachen Hängeutensilos, die sie sich genäht hatte. Perfekt auch für meine Schwester, gefüllt mit ein paar waschbaren „Wattepads“.

Also hab ich ein paar passende Stoffe aus meinem Fundes zusammen gesucht und mich ans Nähen gemacht. Und da meine neue Nähmaschine und ich immer noch in der Kennenlernphase sind, habe ich gleich mal einen weiteren Zierstich ausprobiert, eine kleine Rosenranke, passt doch wunderbar zum Außenstoff. Blöd nur, wenn man erst nach Fertigstellung bemerkt, dass man das Schnittteil an der falschen Seite an den Bruch gelegt hat. Aber zum Neunähen war es schon zu spät, also hab ich meiner Schwester von diesem kleinen Missgeschick berichtet, gefreut über das Geschenk hat sie sich aber trotzdem. Jetzt hat ihr Hängeutensilo eben auf der Vorderseite die Naht und nicht an der Rückseite. Aber bestimmt schaffe ich es, bis zum nächsten Wiedersehen in zwei Wochen einfach noch ein zweites Hängeutensilo zu nähen, diesmal mit der Naht an der Rückseite.

Tutorial und Schnitt: Hängeutensilo von Westfalenstoffe

Stoffe: Rosali, gepunktete Stoffe und Frottee aus meinem Fundus

Verlinkt bei: Creadienstag, HoT, Freebooks

„Ufo-Schlafi“

*enthält Werbung durch Markennennung/ Verlinkungen*

Schon lange lag ein zugeschnittener Schlafanzug auf meinem Ufo-Stapel und wartete darauf genäht zu werden. Aber irgendwie kamen immer andere, wichtigere Projekte dazwischen. In der letzten Woche habe ich mir bewusst diesen Schlafanzug vorgenommen und genäht. Zum Glück hatte ich im letzten Frühjahr, als ich ihn zugeschnitten hatte, schon auf Zuwachs zugeschnitten, so dass der Schlafanzug jetzt gut passt.

Als Schnitte habe ich ein einfaches Shirt und die Jogginghose aus dem Buch Klimperklein – nähen mit Jersey ausgewählt. Die Schnitte sind schnell genäht und herrlich bequem, perfekt also als Schlafanzug.

Allerdings achte ich auch bei einfachen Kleidungsstücken darauf, dass sie sauber verarbeitet sind. So hat auch dieser Schlafanzug eine vernünftige Ausschnittversäuberung der hinteren Naht des Halsloches bekommen. Für mein Empfinden sieht es einfach viel professioneller und ordentlicher aus als die einfache Overlocknaht. Und es ist ja nur eine einzige Naht mehr, die genäht werden muss. Daher mache ich mir diese kleine Extraarbeit in der Regel bei Oberteilen, egal ob nun aufwändiger Pullover, T-Shirt oder eben Schlafanzugoberteil. Hierbei orientiere ich mich an der Vorgehensweise von Susannes kleinem Kragenlatein.

Und bei Schlafanzügen trägt das Löwenherz auch gerne Stoffe, die er so im Kindergarten nicht mehr tragen würde, aber bei Schlafanzügen hier zu Hause trägt er gerne auch „weniger coole“ Stoffe. Also bestens geeignet, um Stoffe zu verarbeiten, die schon länger hier liegen und nicht mehr „cool genug für den Kindergarten sind“.

Stoffe: von Stoff und Liebe , aus dem Jahr 2017

Schnitte: aus dem Buch „Klimperklein – nähen mit Jersey“

Tutorial: Streifenversäuberung am Ausschnitt

verlinkt bei: Creadienstag, HoT, Menschen(s)kinder