Tag 1 Umbau im Haus

Schon lange haben wir uns nach einem passenden Haus umgeschaut. Am liebsten wäre uns unser jetziger Stadtteil gewesen. Oder zumindest hier in der Nähe. Wir haben uns einige Häuser angeschaut, aber sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir nicht die Reihenhaustypen mit Handtuchgarten sind und uns auch nicht bis ans Lebensende über beide Ohren verschulden möchten. Und eine Bruchbude für eine halbe Million wollen wir uns auch nicht kaufen. Viele Überlegungen später, haben wir dann doch auf die Vernunft gehört und ziehen aus der geliebten Stadt weg, ca. 40km weiter gen Süden und übernehmen das Haus der Schwiegereltern.

Denn hier hätten wir uns freistehend, reichlich qm Wohnfläche, Garten drumherum und den Wald gegenüber wohl nicht leisten können. Klar, die Umstellung wird gerade mir schwer fallen, aber ich denke, ich werde mich, sobald wir einmal umgezogen sind, schon umgewöhnen.

Heute haben wir dann mal unsere Handwerkssachen gepackt und sind zum Haus gefahren. Wir wollen nun endlich mit dem Umbau beginnen.

Im ersten Zimmer haben wir heute die Tapeten entfernt und das Parkett rausgerissen (Wir verlegen eine neue Fußbodenheizung, da muss alles raus). Dabei hat mein Mann brav die Arbeiten in Kopf- und Überkopfhöhe erledigt und ich hab schön auf meinem Höckerchen gesessen und hab eher die Arbeiten gen Bodennähe erledigt.

Nächstes Wochenende wird das nächste Zimmer in Angriff genommen. So wollen wir uns Stückchen für Stückchen weiter vorarbeiten.

Klar, sooo viel können wir nicht selber machen von den Dingen, die wir umbauen möchten, aber ein klein wenig dann doch schon.

So sah das Zimmer vorher aus:   25.08.13.1

So am Abend:25.05.2,13.2

Und immer mittendrin, der Hund. Am liebsten auf einem Stück Malervlies. Scheint ihn an seine Vergangenheit zu erinnern. Denn als wir ihn zu uns geholt und noch in den letzten Umzugskisten gelebt hatten, hat er es auch vorgezogen auf einem zusammengefalteten Pappkarton zu liegen oder eben auf einem Stück Malervlies. Es kann noch so klein zusammen gefaltet sein, da muss er sich einfach drauf quetschen.25.05.2013.3

Abendspaziergang am Rhein

Ein gemeinsamer Rudelausflug an den Rhein gefällt dem Hund eigentlich immer. Wenn dann noch gemeinsam gejagt wird und man im Sand buddeln und Futterstückchen aus dem Wasser fischen kann, dann ist das für ihn das Größte.

Leider sind wir natürlich nicht die einzigen Besucher am Rhein, und damit der Hund nicht jeden Grill abläuft und schaut, was man dreist abstauben kann, muss eben die Schleppleine sein. Zumindest unten am Wasser. Oben auf der Wiese geht es dann beim Apportieren auch „ohne“.

Im tiefen Gras fand man dann auch noch ein ziemlich altes Schnitzel, dafür lässt man dann auch den Futterbeutel links liegen. Aber zum Glück hat er seine Beute brav gegen ein Leckerchen eingetauscht :).

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